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Prozessgesteuerte Messaging-Dienste: Architektur der Interoperabilität durch Standard- und Workflow-Objekte

PUNKU.AI Forschungsteam
15 min Lesezeit
Prozessgesteuerte Messaging-Dienste: Architektur der Interoperabilität durch Standard- und Workflow-Objekte

Wichtige Erkenntnisse

PDMS vs. traditionelles Messaging: PDMS bettet Geschäftslogik (Trigger, Jobs, Workflows) direkt in die Messaging-Schicht ein, anders als passive nachrichtenorientierte Middleware
Drei Kernelemente: Standard-Objekte (statische Ressourcen), Workflow-Objekte (dynamische Instanzen) und Workflows (Orchestrierungslogik)
ISO 9506 (MMS): Definiert Standard-Objekte für industrielle Geräteintegration und ermöglicht herstellerunabhängige M2M-Kommunikation
ISO 19510 (BPMN): Bietet die maßgebliche Notation und Semantik für Workflow-Definitionen
Event-Driven Architecture: PDMS ermöglicht lose gekoppelte Systeme, die dynamisch auf Ereignisse reagieren, statt Punkt-zu-Punkt-Anfragen

Kernpunkte

  • Process-Driven Messaging Service (PDMS) ist ein Architekturparadigma, das Geschäftslogik (Trigger, Jobs und Workflows) direkt in die Messaging-Schicht einbettet und sich damit von passivem Datentransport unterscheidet.
  • Drei Kernelemente definieren diese Architektur: Standard-Objekte (repräsentieren statische Ressourcen oder Geräte), Workflow-Objekte (repräsentieren dynamische Instanzen oder Fälle) und Workflow (die Orchestrierungslogik).
  • Integrationsfähigkeit: PDMS dient als kritische Datenaustauschschicht, die Interoperabilität zwischen unterschiedlichen Funktionsanwendungen (ERP, CRM) und Hardware-Geräten (IoT, M2M) über Event-Driven Architecture (EDA) ermöglicht.
  • Standardisierung: Das Framework basiert stark auf internationalen Standards, einschließlich ISO 9506 (Manufacturing Message Specification) für Geräteobjekte, ISO 19510 (BPMN) für Prozessmodellierung und ISO/IEC 23090-8 für Medien-Workflow-Objekte.

Zusammenfassung

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In der heutigen Landschaft der Unternehmensarchitektur und der industriellen Automatisierung reicht der statische Datenaustausch nicht mehr aus, um die Wettbewerbsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Unternehmen setzen zunehmend auf prozessgesteuerte Messaging-Dienste (PDMS), eine hochentwickelte Integrationsschicht, die das Messaging von der einfachen Kommunikation zur intelligenten Orchestrierung erhebt. Im Gegensatz zur herkömmlichen Message-Oriented Middleware (MOM), die sich auf die zuverlässige Zustellung von Paketen konzentriert, bezieht PDMS das Prozessbewusstsein mit ein, sodass die Messaging-Infrastruktur Daten basierend auf dem Zustand eines Geschäftsprozesses verstehen, routen und transformieren kann.

Dieser Artikel bietet eine umfassende Analyse von PDMS und analysiert speziell die drei grundlegenden Elemente, die in der Workflow-Management-Theorie identifiziert wurden: Standard-Objekte, Workflow-Objekte und Workflow. Durch Synthese von Definitionen aus ISO-Standards (einschließlich ISO 9506, ISO 19510 und ISO/IEC 23090-8) und maßgeblichen Geschäftsprozessreferenzen erläutert dieser Bericht, wie diese Elemente als Verbindungsgewebe zwischen heterogenen Softwareanwendungen und physischen Geräten funktionieren. Die Analyse zeigt, dass durch das Abbilden von End-to-End-Prozess-Workflows innerhalb der API- oder Messaging-Schicht Organisationen eine entkoppelte, aber hochkohäsive Betriebsumgebung erreichen können, die fortschrittliche Fähigkeiten wie Robotic Process Automation (RPA) und Machine-to-Machine (M2M)-Integration ermöglicht.


1. Einführung in prozessgesteuerte Messaging-Dienste (PDMS)

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1.1 Definition und Kernkonzept

Ein prozessgesteuerter Messaging-Dienst (PDMS) ist definiert als eine Service-Architektur, bei der Jobs und Trigger zusammengestellt werden, um einen Workflow für eine Nachricht zu erstellen, wobei der Workflow selbst effektiv als Prozess behandelt wird [1]. Im Gegensatz zu herkömmlichen Messaging-Systemen, die als passive Leitungen für die Datenübertragung fungieren, ist ein PDMS „prozessorientiert", was bedeutet, dass die Logik, wie und wann sich Daten bewegen, dem Messaging-Dienst selbst eigen ist [1].

Im Kern fungiert PDMS als optimierte Datenaustauschschicht. Durch das Abbilden eines End-to-End-Prozess-Workflows können Organisationen Integrationen zwischen einzelnen Plattformen aufbauen und PDMS als Logik-Engine nutzen [2, 3, 4]. Dieser Ansatz ermöglicht die Konstruktion von Prozessen unter Verwendung von Triggern, Jobs und Workflows, die über öffentliche APIs exponiert werden, wodurch unterschiedliche Systeme, von mobilen Geräten bis zu Legacy-Mainframes, innerhalb eines einheitlichen Prozessrahmens interagieren können [1, 2].

1.2 Der Wandel von datenzentriertem zu prozesszentriertem Messaging

Historisch konzentrierte sich Integration auf Datenreplikation oder Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. PDMS repräsentiert einen Paradigmenwechsel hin zu Event-Driven Architecture (EDA). In diesem Modell stellen Systeme nicht einfach Anfragen und warten auf Antworten; vielmehr übertragen sie Ereignisse zwischen lose gekoppelten Komponenten [1]. Das PDMS beobachtet diese Ereignisse und reagiert dynamisch basierend auf vorkonfigurierter Workflow-Logik.

Diese Architektur ist essenziell für moderne Automatisierung. Wie in Branchenrunden festgestellt wurde, erfordert die Automatisierung komplexer Geschäftsprozesse Konnektoren, um Systeme mit einer Datenaustauschschicht zusammenzuführen [2]. PDMS bietet diese Schicht und ermöglicht den Einsatz von Software-Agenten und Robotic Process Automation (RPA) zur Handhabung repetitiver Aufgaben bei gleichzeitiger Gewährleistung der Datenintegrität im gesamten Ökosystem [2, 3]. Wie solche Architekturen in der Praxis wirken, zeigen Beispiele für KI-Prozessautomatisierung mit messbarem Nutzen.


2. Die drei Elemente der PDMS-Architektur

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Untersuchungen zeigen, dass Softwareanbieter, die PDMS-Technologie einsetzen, ihre Lösungen um drei verschiedene Elemente herum strukturieren: Standardobjekte, Workflow-Objekte und den Workflow [5, 6]. Das Verständnis der präzisen Definitionen und Rollen dieser Elemente ist entscheidend für die Implementierung effektiver Workflow-Managementsysteme.

2.1 Element 1: Standard-Objekte

Standard-Objekte repräsentieren die statischen oder persistenten Entitäten innerhalb eines Systems, auf die der Workflow wirkt. Sie sind die „Nomen" des Systems, die Ressourcen, Geräte oder grundlegenden Datenstrukturen, die unabhängig von einer spezifischen Prozessinstanz existieren.

2.1.1 Definition in der industriellen Automatisierung (ISO 9506)

Im Kontext der Geräteintegration und Machine-to-Machine (M2M)-Kommunikation wird die Definition von Standard-Objekten rigoros durch ISO 9506 bereitgestellt, bekannt als Manufacturing Message Specification (MMS) [7].

Gemäß ISO 9506 muss ein Gerät (wie ein speicherprogrammierbarer Controller oder Roboter) einen Satz von Standard-Objekten enthalten, auf denen Operationen wie Lesen, Schreiben und Ereignissignalisierung ausgeführt werden können [7]. Das primäre Standard-Objekt ist das Virtual Manufacturing Device (VMD), das als Container für alle anderen Objekte dient, einschließlich:

  • Variablen: Typisierte Datenwerte, die Sensorwerte oder Zustände repräsentieren.
  • Domains: Speicherbereiche für Programmspeicherung.
  • Semaphoren: Mechanismen zur Ressourcenkontrolle.
  • Journals: Protokolle der Geräteaktivität [7, 8].

In einem PDMS beeinflusst ein „Job" oft diese Standard-Objekte (z. B. Ändern von Metadaten in einer Einheit oder Ändern einer Variablen in einem VMD) [1]. Diese Standardisierung ermöglicht es dem Messaging-Service, mit Hardware verschiedener Hersteller unter Verwendung eines einheitlichen Vokabulars zu interagieren.

2.1.2 Definition in Geschäftsanwendungen (CRM/ERP)

In Geschäftssoftware-Kontexten (z. B. Salesforce, SAP) beziehen sich Standard-Objekte auf die von der Plattform bereitgestellten Out-of-the-Box-Datenbanktabellen zur Verwaltung gängiger Geschäftsentitäten [9]. Beispiele umfassen:

  • Accounts: Repräsentieren Organisationen.
  • Contacts: Repräsentieren Einzelpersonen.
  • Opportunities: Repräsentieren potenzielle Verkäufe.
  • Cases: Repräsentieren Serviceprobleme [9, 10].

Diese Objekte kommen mit vordefinierten Feldern, Verhaltensweisen und Beziehungen und bieten eine stabile Grundlage, auf der Workflows aufgebaut werden können [11]. In einem PDMS könnte eine Nachricht eine Aktualisierung eines „Contact"-Standard-Objekts auslösen, wodurch sichergestellt wird, dass der Zustand des Kundendatensatzes über alle integrierten Anwendungen hinweg konsistent ist.

2.2 Element 2: Workflow-Objekte

Workflow-Objekte (manchmal als „Cases", „Tokens" oder „Workflow-Instanzen" bezeichnet) repräsentieren die dynamischen Daten, die durch den Prozess bewegt werden. Anders als Standard-Objekte, die persistente Ressourcen sind, sind Workflow-Objekte transiente oder lebenszyklus-abhängige Entitäten, die Zustand und Daten akkumulieren, während sie durch den Workflow fortschreiten.

2.2.1 Definition in ISO/IEC 23090-8

Eine präzise technische Definition eines Workflow-Objekts findet sich in ISO/IEC 23090-8 (Informationstechnologie, Codierte Darstellung immersiver Medien, Teil 8: Netzwerkbasierte Medienverarbeitung). Dieser Standard definiert ein Workflow Object (WO) als „Workflow-Beschreibung im JSON-Format" [12, 13].

In diesem Kontext kapselt das Workflow-Objekt die Logik und Datenanforderungen für eine spezifische Verarbeitungsaufgabe (z. B. eine Medientranskodierungs-Pipeline). Es dient als Blaupause für die Instanz und trägt die Anweisungen und Metadaten, die von der netzwerkbasierten Medienverarbeitungs-Engine zur Ausführung der Aufgabe benötigt werden [12].

2.2.2 Definition in Workflow-Management-Systemen

In der breiteren Workflow-Management-Theorie wird ein Workflow-Objekt oft als Container beschrieben, der während des Prozesses erzeugte Daten akkumuliert und dessen Fortschritt dokumentiert [14].

  • Zustandsakkumulation: Während ein Workflow fortschreitet (z. B. von „Neu" zu „Genehmigt" zu „Archiviert"), wird das Workflow-Objekt aktualisiert, um diese Statusänderungen widerzuspiegeln [15].
  • Daten-Payload: Es trägt die spezifische Nutzlast (z. B. die Rechnungsdetails, die Patienten-ID oder die Support-Ticket-Informationen), die von den Jobs und Triggern innerhalb des PDMS benötigt werden [15].
  • Differenzierung: Während ein Standard-Objekt die „Kundendatenbank" sein könnte, ist das Workflow-Objekt die spezifische „Onboarding-Anfrage" für einen neuen Kunden.

2.3 Element 3: Workflow

Der Workflow ist das orchestrierte Aktivitätsmuster, das „Verb" oder die Logikkarte, die vorgibt, wie Standard-Objekte manipuliert werden und wie Workflow-Objekte zwischen Zuständen wechseln.

2.3.1 Definition und ISO 19510 (BPMN)

ISO 19510, das die Business Process Model and Notation (BPMN) 2.0 ratifiziert, bietet die maßgebliche Definition und grafische Notation für Workflows [16].

  • Definition: Ein Workflow ist ein generischer Begriff für orchestrierte und wiederholbare Aktivitätsmuster, ermöglicht durch die systematische Organisation von Ressourcen in Prozesse, die Materialien transformieren, Dienste bereitstellen oder Informationen verarbeiten [5].
  • PDMS-Kontext: In einem PDMS ist ein Workflow ein „Container", der Trigger und Jobs zusammenfasst. Es ist eine Vorlage für einen Geschäftsprozess, der wiederholt aufgerufen werden kann [1].

2.3.2 Komponenten eines PDMS-Workflows

Gemäß der PDMS-Architektur besteht ein Workflow aus:

  1. Trigger: Das Ereignis, das den Workflow initiiert (z. B. eine eingehende Nachricht, eine Datenbankaktualisierung oder eine Sensorablesung) [1].
  2. Jobs: Die spezifischen Aufgaben, die ausgeführt werden (z. B. Senden einer SMS, Aktualisieren eines Standard-Objekts oder Aufrufen einer externen API) [1].
  3. Logik: Die bedingten Regeln (Gateways in BPMN), die den Ausführungspfad bestimmen [16].

3. Integrationsmechanismen: Verbindung von Anwendungen und Geräten

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Der Hauptwert von PDMS liegt in seiner Fähigkeit, als Datenaustauschschicht zu fungieren [2, 3]. Durch die Verwendung der oben definierten drei Elemente ermöglicht PDMS eine nahtlose Integration zwischen funktionalen Softwareanwendungen und Hardwaregeräten.

3.1 Application-to-Application (A2A) Integration

PDMS erleichtert A2A-Integration durch Entkopplung von Sender und Empfänger.

  • Mechanismus: Ein ERP-System (Anwendung A) aktualisiert ein Standard-Objekt (z. B. Lagerbestand). Dieses Ereignis fungiert als Trigger für einen PDMS-Workflow. Der Workflow erstellt ein Workflow-Objekt (z. B. Nachbestellanfrage) und führt einen Job aus, um eine Bestellung an ein Lieferantensystem (Anwendung B) über API zu senden [1, 2].
  • Vorteil: Die Logik befindet sich in der Messaging-Schicht, nicht in den Anwendungen. Wenn sich das Lieferantensystem ändert, muss nur die PDMS-Job-Konfiguration aktualisiert werden, nicht der ERP-Kerncode.

3.2 Machine-to-Machine (M2M) und Geräteintegration

PDMS ist besonders wirkungsvoll in Internet of Things (IoT)- und industriellen Kontexten.

  • Mechanismus: Ein Sensor (Gerät A) erkennt eine Temperaturanomalie. Dies ist ein „Trigger" im PDMS. Das PDMS referenziert das Standard-Objekt (das in ISO 9506 definierte Virtual Manufacturing Device), um den Kontext des Geräts zu verstehen [7]. Es initiiert dann einen Workflow, der einen Job ausführt, um einen Abschaltbefehl an den Aktor (Gerät B) zu senden und eine Warnung an einen menschlichen Operator per SMS (Application-to-Person) [1, 17].
  • Rolle von ISO 9506: Die Verwendung von MMS-Standard-Objekten stellt sicher, dass das PDMS mit dem Gerät kommunizieren kann, unabhängig vom Hersteller, vorausgesetzt, sie halten sich an den Standard [18].

3.3 Die Rolle von APIs und Konnektoren

Um diese Prozesse zu automatisieren, sind Konnektoren erforderlich, um Systeme zusammenzufügen. PDMS-Plattformen exponieren oft alle Trigger und Jobs über eine öffentliche API [1]. Dies ermöglicht es Entwicklern, Workflows programmatisch zu erstellen, wobei der Workflow in der API als Datenaustauschschicht fungiert. Dies ist entscheidend für die Integration mobiler Geräte, bei der eine mobile App einen komplexen Backend-Workflow über einen einfachen API-Aufruf auslösen kann [2, 3]. Konkrete Umsetzungen solcher Integrationsmuster zeigen zehn umsetzbare Automatisierungs-Workflows aus der Praxis.


4. Standards- und Compliance-Referenz

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Um Interoperabilität sicherzustellen, sollten PDMS-Implementierungen den folgenden internationalen Standards entsprechen:

StandardTitelRelevanz für PDMS
ISO 9506Manufacturing Message Specification (MMS)Definiert Standard-Objekte (VMDs, Variablen) für Geräte-Messaging und -Steuerung [7].
ISO 19510Business Process Model and Notation (BPMN)Definiert die Notation und Semantik für das Workflow-Element und stellt sicher, dass Prozesslogik standardisiert ist [16].
ISO/IEC 23090-8Netzwerkbasierte MedienverarbeitungDefiniert Workflow-Objekte (WO) und Workflow-Beschreibungsdokumente für Medienverarbeitungs-Pipelines [12].
ISO 20022Financial Services MessagingBietet ein Standarddatenwörterbuch für Nachrichteninhalte, oft innerhalb der Nutzlast eines PDMS im Finanzsektor verwendet [19].
ISO 8583Financial Transaction Card Originated MessagesDefiniert das Nachrichtenformat und Datenelemente für Zahlungskartentransaktionen, einen spezifischen Typ prozessgesteuerter Nachrichten [20].

Diese Normen regeln die klassische System- und Geräteintegration. In der KI-Welt entsteht mit dem Model Context Protocol (MCP) als modernem Interoperabilitätsstandard gerade ein vergleichbares Fundament für die Anbindung von Agenten an Tools und Datenquellen.


5. Fazit

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Prozessgesteuerte Messaging-Dienste stellen die Evolution des Workflow-Managements von der statischen Datenprotokollierung zur dynamischen, ereignisgesteuerten Orchestrierung dar. Durch die Strukturierung der Integration um Standardobjekte (die Ressourcen), Workflow-Objekte (die aktiven Fälle) und Workflows (die Logik) bietet PDMS einen robusten Rahmen für die Verbindung der digitalen und physischen Welt.

Die Abhängigkeit von maßgeblichen Standards, speziell ISO 9506 für Geräteobjekte und ISO 19510 für Prozessmodellierung, stellt sicher, dass diese Dienste interoperabel und skalierbar bleiben. Da Organisationen weiterhin komplexe Ökosysteme mit IoT-Geräten, mobilen Plattformen und Legacy-Unternehmenssoftware einsetzen, bietet die PDMS-Architektur die notwendige Logikschicht zur Automatisierung von Prozessen, Optimierung des Datenaustauschs und Ermöglichung der nächsten Generation robotischer und intelligenter Automatisierung. Wie sich diese Workflow-Architekturen zu kognitiven Workflows mit generativer KI und NLP weiterentwickeln, beleuchtet unsere weiterführende Analyse.



PDMS-Architekturkomponenten

KomponenteRolleBeispiele
Standard-ObjekteStatische Ressourcen, auf die der Workflow wirktVMD, Variablen, Accounts, Contacts
Workflow-ObjekteDynamische Instanzen, die Zustand akkumulierenOnboarding-Anfrage, Nachbestellung
TriggerEreignisse, die Workflows initiierenDatenbankupdate, Sensorablesung, API-Aufruf
JobsSpezifische Aufgaben innerhalb von WorkflowsSMS senden, CRM aktualisieren, API aufrufen
LogikBedingte Regeln für AusführungspfadeBPMN-Gateways, Entscheidungspunkte

Referenzen

  1. Wikipedia. (o.D.). Process driven messaging service. wikipedia.org
  2. HotTopics. (2025). Process automation: streamlining workflows and systems. hottopics.ht
  3. Imperium Apps. (2019). How automation is creating waves for the customer experience industry. imperiumapp.com
  4. Scribd. (o.D.). Business process automation activity. scribd.com
  5. Wikipedia. (o.D.). Workflow. wikipedia.org
  6. Website Files. (o.D.). Workflow Technology PDF. website-files.com
  7. Wikipedia. (o.D.). Manufacturing Message Specification. wikipedia.org
  8. Xelas Energy. (o.D.). MMS Protocol Stack. xelasenergy.com
  9. Bacancy Technology. (2025). Salesforce Custom Objects. bacancytechnology.com
  10. PhoneIQ. (2021). Salesforce Standard Objects. phoneiq.co
  11. The Knowledge Academy. (2025). Salesforce Objects. theknowledgeacademy.com
  12. ISO/IEC. (2020). ISO/IEC FDIS 23090-8. iteh.ai
  13. ISO/IEC. (2021). ISO/IEC 23090-8:2020. iteh.ai
  14. Hemel, Z., et al. (2008). WebWorkFlow: An Object-Oriented Workflow Modeling Language. eelcovisser.org
  15. Alloy Software. (o.D.). What is Workflow Management? alloysoftware.com
  16. Wikipedia. (o.D.). Business Process Model and Notation. wikipedia.org
  17. Wikipedia. (o.D.). Machine to machine. wikipedia.org
  18. Studylib. (o.D.). Manufacturing Messaging Specification. studylib.net
  19. AWS Architecture Blog. (2023). Event-Driven Architecture for ISO 20022 Messaging Workflows. amazon.com
  20. Wikipedia. (o.D.). ISO 8583. wikipedia.org

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