Automatisierung

Make Alternativen 2026: Die 6 besten Tools im Vergleich

9 Min. Lesezeit
Make Alternativen 2026: Die 6 besten Tools im Vergleich

Wichtigste Erkenntnisse

PUNKU.AI ist die beste Make-Alternative für nicht-technische Teams. KI-Agenten ohne Code, deutschsprachig und mit einem Einstieg ab 39 € pro Monat.
Das Credit-Modell ist ein Anlass, Alternativen zu prüfen. Make rechnet seit 2025 mit Credits, was die Kostenplanung für viele Teams verändert hat.
n8n bietet source-available Fair Code und Self-Hosting. Die Plattform unterstützt auch KI-Agenten, verlangt im Eigenbetrieb aber technisches Wissen.
Zapier bietet mit über 9.000 Apps eine breite Integrationsauswahl. Die task-basierte Abrechnung unterscheidet sich vom Credit-Modell von Make.
Activepieces ist eine Open-Source-Option. Self-Hosting bietet Kontrolle über den Serverstandort; aktuelle Cloud-Tarife stehen beim Anbieter.
Make dokumentiert Datenschutzmaßnahmen. Teams sollten zusätzlich das Credit-Modell, die Beta-Bedingungen für Agenten und den eigenen Datenfluss prüfen.

Make (früher Integromat) verbindet visuelle Automatisierung mit Make AI Agents, das derzeit als Beta verfügbar ist. Seit Make.com auf Credits umgestellt hat, prüfen viele Teams Kosten, Agentenfunktionen und Betriebsmodelle neu. PUNKU.AI ist eine Make-Alternative für KMU in der DACH-Region: KI-Agenten ohne Code, auf Deutsch und DSGVO-konform ab 39 € pro Monat. Für Self-Hosting bietet n8n viel Flexibilität, Zapier eine breite App-Auswahl und Activepieces eine weitere Open-Source-Option.

Dieser Vergleich bewertet sechs Make-Alternativen nach No-Code-Tauglichkeit, Preismodell, EU-Hosting beziehungsweise DSGVO und Migrationsaufwand. Er benennt auch, wofür Make weiterhin eine gute Wahl ist. Alle genannten Preise sind Anbieterangaben mit Stand August 2026 und können sich ändern.

Kurze Antwort: Was ist die beste Make-Alternative?

Für KMU im deutschsprachigen Raum ist PUNKU.AI die beste Make-Alternative, weil es echte KI-Agenten ohne Code und DSGVO-konform bereitstellt. Wer volle Datenkontrolle per Self-Hosting will, wählt n8n, für die größte App-Auswahl Zapier, für Open Source Activepieces und im Microsoft-Umfeld Power Automate.

Die richtige Wahl hängt davon ab, was an Make stört: das Credit-Modell, die Komplexität großer Szenarien oder der gewünschte Agentenansatz. Die Tabelle ordnet sechs Optionen ein.

ToolTypNo-CodeHosting und VerarbeitungSelf-HostingPreis (Einstieg)Bestens geeignet für
PUNKU.AIKI-AgentenJaZentrale App und primäre Kundendaten in AWS FrankfurtNein39 €/MonatDACH-KMU, KI-Agenten ohne Code
n8nSource-available Fair Code und KI-AgentenTeilweiseOptional (self-hosted)JaKostenlos bei Self-HostingTechnische Teams, Datenkontrolle
ZapierWorkflow-AutomatisierungJaÜber DPANeinKostenlos / ab 19,99 $/MonatGrößte App-Auswahl
ActivepiecesOpen SourceJaOptional (self-hosted)JaKostenlos (Open Source)Open Source ohne DevOps-Last
Microsoft Power AutomateRPA / WorkflowJaÜber Microsoft 365Neinsiehe AnbieterMicrosoft-365-Umgebungen
Pabbly ConnectWorkflow-AutomatisierungJaÜber DPANeinsiehe AnbieterPreisbewusste Teams

Zum Vergleich: Make bietet laut Preisübersicht einen Free-Plan mit 1.000 Credits pro Monat. Der Core-Plan startet bei 12 $ pro Monat für 10.000 Credits.

Die besten Make-Alternativen 2026 im Detail

Jede Plattform adressiert einen anderen Wechselgrund: Agentenfunktionen, Datenkontrolle, Integrationen oder Preis. Die Empfehlungen ordnen jede Alternative ihrem stärksten Anwendungsfall zu.

1. PUNKU.AI, beste Make-Alternative für KI-Agenten ohne Code

PUNKU.AI ist unsere eigene Plattform, deshalb ordnen wir sie transparent ein. Sie setzt auf aufgabenbezogene KI-Agenten statt auf den manuellen Aufbau jedes Szenariopfads. Einrichtung und Ergebnis hängen von den verbundenen Tools, Berechtigungen und dem Prozess ab.

Für KMU im deutschsprachigen Raum sind drei Punkte relevant: deutschsprachige Oberfläche, zentrale App-Infrastruktur und primäre Kundendatenspeicherung in AWS Frankfurt sowie ein Einstieg ab 39 € pro Monat. Internationale Unterauftragsverarbeiter stehen in der Datenschutzerklärung. Wie der Einstieg aussieht, zeigt unsere Anleitung zum KI-Agenten erstellen ohne Code.

2. n8n, flexibelste Make-Alternative mit Self-Hosting

n8n ist die richtige Wahl, wenn Sie mehr Kontrolle und Tiefe wollen, als Make bietet. Die source-available Fair-Code-Plattform nutzt die Sustainable Use License. Sie lässt sich kostenlos selbst hosten, mit unbegrenzten Ausführungen und frei wählbarem Serverstandort. In jedem Workflow kann eigener JavaScript- oder Python-Code laufen.

Aktuelle Cloud-Tarife stehen auf der offiziellen n8n-Preisseite. Self-Hosting verlangt DevOps-Wissen, und die Lernkurve kann steiler als bei Make sein. n8n bietet zudem Funktionen und Vorlagen für KI-Agenten. Weitere Optionen stehen im Beitrag zu den besten n8n-Alternativen.

3. Zapier, Make-Alternative mit der größten App-Auswahl

Zapier ist die naheliegende Alternative, wenn Make eine benötigte Integration nicht abdeckt. Mit über 9.000 angebundenen Apps ist das Ökosystem das größte am Markt, der Einstieg ist einfacher als bei Make, und der Professional-Plan beginnt bei 19,99 $ pro Monat bei jährlicher Abrechnung.

Zapier rechnet Automatisierungen über Tasks ab, Make über Credits. Welches Modell günstiger ist, hängt von Schritten und Volumen ab. Prüfen Sie außerdem die Datenverarbeitung für Ihren Tarif. Eine ausführliche Einordnung bietet unser Vergleich der Zapier-Alternativen 2026.

4. Activepieces, beste Open-Source-Alternative zu Make

Activepieces verbindet den visuellen No-Code-Ansatz von Make mit Quelloffenheit. Die Community-Edition lässt sich selbst hosten, sodass Teams den Serverstandort wählen können. Aktuelle Cloud-Tarife stehen auf der offiziellen Preisseite.

Activepieces kombiniert einen visuellen Builder mit Self-Hosting. Teams sollten Integrationen, Agentenfunktionen und Cloud-Tarife mit dem eigenen Prozess prüfen.

5. Microsoft Power Automate, beste Wahl in Microsoft-365-Umgebungen

Wer ohnehin in Teams, SharePoint und Outlook arbeitet, kann Power Automate prüfen. Aktuelle Tarife und enthaltene Funktionen stehen auf der offiziellen Preisseite.

Die Lizenzierung unterscheidet zwischen mehreren Nutzer- und Prozessmodellen. Prüfen Sie deshalb den benötigten Funktionsumfang im aktuellen Tarif. Außerhalb der Microsoft-Welt kann eine neutralere Integrationsplattform besser passen.

6. Pabbly Connect, beste Budget-Alternative zu Make

Pabbly Connect arbeitet mit Task-Paketen. Aktuelle Kontingente und Preise stehen auf der offiziellen Produktseite. Vergleichen Sie den Verbrauch interner Schritte mit dem eigenen Workflow.

Pabbly setzt andere Schwerpunkte als Make. Prüfen Sie Integrationen, KI-Funktionen, Auftragsverarbeitung und Verarbeitungsorte für den eigenen Tarif.

Wofür ist Make weiterhin eine gute Wahl?

Make bleibt 2026 eine Plattform für visuelle Automatisierung mit umfangreicher Logik. Der Free-Plan enthält 1.000 Credits pro Monat. Der Core-Plan startet bei 12 $ pro Monat für 10.000 Credits. Der visuelle Builder bildet Verzweigungen, Iterationen und Fehlerpfade ab.

Make nennt über 3.000 vorgefertigte Apps und bietet Make AI Agents als Beta. Wer visuelle Szenarien und Agentenfunktionen kombiniert, sollte die Beta-Bedingungen und den Credit-Verbrauch prüfen. Ein Wechsel kann sinnvoll sein, wenn ein anderes Betriebsmodell besser zum Prozess passt.

Worauf sollten Sie bei einer Make-Alternative achten?

Prüfen Sie zuerst das Abrechnungsmodell. Make zählt Credits, Zapier Tasks, n8n Ausführungen, Pabbly Tasks mit Gratis-Innenschritten und PUNKU.AI setzt auf feste Monatspreise. Dasselbe Automatisierungsvolumen kann je nach Modell um ein Vielfaches teurer oder günstiger sein; rechnen Sie mit Ihrem realen Volumen nach, nicht mit dem Einstiegspreis.

Zweitens zählen die konkreten Agentenfunktionen. Make, Zapier und n8n bieten heute Agentenprodukte oder entsprechende Funktionen. Vergleichen Sie Kontrollmöglichkeiten, Integrationen und Kosten mit dem eigenen Prozess. Unser Leitfaden erklärt weitere Ansätze zum Prozesse automatisieren.

Drittens sollten Sie die eigenen Ressourcen ehrlich einschätzen. Laut Bitkom nutzten 2025 bereits 36 Prozent der deutschen Unternehmen KI, doch 53 Prozent nennen fehlendes technisches Know-how und 51 Prozent fehlende personelle Ressourcen als größte Hürden. Self-Hosting-Optionen wie n8n oder Activepieces lohnen nur, wenn jemand im Team die Infrastruktur betreuen kann.

Wie aufwendig ist der Umstieg von Make?

Ein Umstieg von Make erfordert meist einen Neuaufbau. Make-Szenarien lassen sich nicht allgemein per Knopfdruck in andere Tools importieren. Verbindungen, Webhooks und Logik müssen geprüft und häufig neu angelegt werden. Der Aufwand hängt von Umfang und Komplexität ab.

Ein gestufter Umstieg kann das Risiko senken. Starten Sie mit wenigen geschäftskritischen Szenarien und prüfen Sie die Ergebnisse im Parallelbetrieb. Schalten Sie Make erst ab, wenn Verbindungen, Sonderfälle und Fehlerpfade im Zielsystem geprüft sind.

Sind die Make-Alternativen DSGVO-konform?

Make dokumentiert auf der eigenen DSGVO-Seite sein Datenschutzprogramm, die Auftragsverarbeitung und Standardvertragsklauseln. Prüfen Sie zusätzlich die Unterauftragnehmer und Verarbeitungsorte für Ihren Tarif.

Bei PUNKU.AI liegen die zentrale App-Infrastruktur und die primäre Kundendatenspeicherung in AWS Frankfurt. Internationale Unterauftragsverarbeiter stehen in der Datenschutzerklärung. Bei n8n und Activepieces bestimmen Sie im Self-Hosting den Serverstandort.

Fazit

Make bleibt 2026 ein starkes Werkzeug für visuelle Automatisierung und bietet Make AI Agents als Beta. Andere Produkte können bei Hosting, Bedienung oder Preismodell besser passen. PUNKU.AI bietet deutschsprachige KI-Agenten ohne Code, n8n Self-Hosting, Zapier Integrationsbreite und Activepieces Open Source. Power Automate richtet sich an Microsoft-Umgebungen; Pabbly setzt auf Task-Pakete. Am sichersten entscheidet ein Test mit den eigenen Prozessen.

Weiterlesen: n8n-Alternativen 2026 · Zapier-Alternativen 2026 · KI-Automatisierung: Leitfaden · KI-Agenten erstellen

Referenzen

  1. Make, Preisübersicht und Credit-Modell. Make Pricing
  2. Make, Datenschutz- und DSGVO-Programm. Make GDPR
  3. Make, Plattform mit über 3.000 vorgefertigten Apps. Make
  4. Make, offizielles Produkt für KI-Agenten. Make AI Agents
  5. n8n, Sustainable Use License und Cloud-Preise. n8n License · n8n Pricing
  6. n8n, Funktionen und Vorlagen für KI-Agenten. n8n AI Agents
  7. Zapier, Tarife und Integrationsübersicht. Zapier Pricing
  8. Zapier, offizielles Produkt für KI-Agenten. Zapier Agents
  9. Activepieces, Cloud-Preise und MIT-lizenzierte Community-Edition. Activepieces Pricing
  10. Microsoft, Power Automate Preise. Microsoft Power Automate
  11. Pabbly, Pabbly Connect Funktions- und Preisübersicht. Pabbly Connect
  12. Bitkom, Presseinformation „Durchbruch bei Künstlicher Intelligenz“, September 2025. Bitkom
  13. PUNKU.AI, KI-Agenten-Plattform für den deutschsprachigen Mittelstand. PUNKU.AI

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Häufig gestellte Fragen

Was ist die beste Make-Alternative?

Das hängt vom Wechselgrund ab. Für KMU im deutschsprachigen Raum ist PUNKU.AI die beste Wahl, weil es echte KI-Agenten ohne Code DSGVO-konform ab 39 € pro Monat bietet. Für Self-Hosting und volle Datenkontrolle führt n8n, für die größte App-Auswahl Zapier, für Open Source Activepieces und im Microsoft-365-Umfeld Power Automate.

Gibt es kostenlose Make-Alternativen?

Ja. Die n8n Community Edition lässt sich unter der Sustainable Use License kostenlos selbst hosten. Activepieces bietet eine Open-Source-Community-Edition. In der Cloud bieten Zapier, Pabbly Connect und Activepieces Gratis-Pläne, Stand August 2026. Makes eigener Free-Plan umfasst 1.000 Credits pro Monat.

Was ist die beste Open-Source-Alternative zu Make?

Activepieces bietet einen visuellen Builder und Self-Hosting. n8n bietet ebenfalls Self-Hosting sowie Code-Schritte. Vergleichen Sie Lizenz, Integrationen, Agentenfunktionen und Betriebsaufwand für den eigenen Prozess.

Ist Make (früher Integromat) DSGVO-konform?

Make dokumentiert ein Datenschutzprogramm mit Auftragsverarbeitung und Standardvertragsklauseln. Eine pauschale Rechtsbewertung ist daraus nicht möglich. Prüfen Sie Vertrag, Unterauftragnehmer und Verarbeitungsorte für Ihren Prozess.

Warum wechseln Teams von Make zu einer Alternative?

Häufige Gründe sind das Credit-Modell, ein gewünschtes Betriebsmodell oder die Wartung komplexer Szenarien. Make bietet inzwischen Make AI Agents als Beta. Teams sollten deshalb konkrete Funktionen und Beta-Bedingungen vergleichen, statt Make pauschal als rein regelbasiert einzuordnen.

Kann ich meine Make-Szenarien in ein anderes Tool importieren?

Einen allgemeinen direkten Import gibt es nicht. Verbindungen, Webhooks und Logik müssen geprüft und häufig neu aufgebaut werden. Der Aufwand hängt von den Modulen, Berechtigungen und Sonderfällen ab. Ein gestufter Umstieg mit Parallelbetrieb reduziert das Risiko.