Make Alternativen 2026: Die 6 besten Tools im Vergleich

Wichtigste Erkenntnisse
Make (früher Integromat) hat visuelle Automatisierung günstig und zugänglich gemacht. Doch seit Make.com 2025 die Abrechnung von Operationen auf Credits umgestellt hat, rechnen viele Teams neu, und wer echte KI-Agenten statt fester Wenn-Dann-Szenarien braucht, stößt an Grenzen. Die beste Make-Alternative für KMU in der DACH-Region ist PUNKU.AI: KI-Agenten ohne Code, auf Deutsch und DSGVO-konform ab 39 € pro Monat. Für Self-Hosting und maximale Flexibilität führt n8n, für die größte App-Auswahl Zapier, und als Open-Source-Option ohne Server-Frust Activepieces.
Dieser Vergleich bewertet sechs Make-Alternativen nach No-Code-Tauglichkeit, Preismodell, EU-Hosting beziehungsweise DSGVO und Migrationsaufwand. Er benennt auch ehrlich, wofür Make weiterhin eine gute Wahl ist. Alle genannten Preise sind Anbieterangaben mit Stand Juli 2026 und können sich ändern.
Kurze Antwort: Was ist die beste Make-Alternative?
Für KMU im deutschsprachigen Raum ist PUNKU.AI die beste Make-Alternative, weil es echte KI-Agenten ohne Code und DSGVO-konform bereitstellt. Wer volle Datenkontrolle per Self-Hosting will, wählt n8n, für die größte App-Auswahl Zapier, für Open Source Activepieces und im Microsoft-Umfeld Power Automate.
Die richtige Wahl hängt davon ab, was an Make stört: das Credit-Modell, die wachsende Komplexität großer Szenarien oder das Fehlen echter KI-Agenten. Die folgende Tabelle ordnet die sechs stärksten Optionen ein (Preise: Stand Juli 2026, Anbieterangaben).
| Tool | Typ | No-Code | Daten in der EU | Self-Hosting | Preis (Einstieg) | Bestens geeignet für |
|---|---|---|---|---|---|---|
| PUNKU.AI | KI-Agenten | Ja | Ja | Nein | 39 €/Monat | DACH-KMU, KI-Agenten ohne Code |
| n8n | Open Source | Teilweise | Optional (self-hosted) | Ja | Kostenlos / ab 20 €/Monat | Technische Teams, Datenkontrolle |
| Zapier | Workflow-Automatisierung | Ja | Über DPA | Nein | Kostenlos / ab 19,99 $/Monat | Größte App-Auswahl |
| Activepieces | Open Source | Ja | Optional (self-hosted) | Ja | Kostenlos (Open Source) | Open Source ohne DevOps-Last |
| Microsoft Power Automate | RPA / Workflow | Ja | Über Microsoft 365 | Nein | 15 $/Nutzer/Monat | Microsoft-365-Umgebungen |
| Pabbly Connect | Workflow-Automatisierung | Ja | Über DPA | Nein | Kostenlos / feste Task-Pakete | Kleinstes Budget |
Zum Vergleich: Make selbst bietet laut Preisübersicht einen Free-Plan mit 1.000 Credits pro Monat, bezahlte Pläne beginnen bei 9 $ pro Monat für 10.000 Credits bei jährlicher Abrechnung.
Die besten Make-Alternativen 2026 im Detail
Jede dieser Plattformen adressiert einen anderen Grund, Make zu verlassen: den Wunsch nach echten KI-Agenten, nach voller Datenkontrolle, nach mehr Integrationen oder nach einem noch niedrigeren Preis. Die Empfehlungen ordnen jede Alternative ihrem stärksten Anwendungsfall zu.
1. PUNKU.AI, beste Make-Alternative für KI-Agenten ohne Code
PUNKU.AI ist unsere eigene Plattform, deshalb vorab transparent eingeordnet: Sie löst ein anderes Problem als Make. Statt verzweigte Szenarien Modul für Modul zu bauen, beschreiben Sie die Aufgabe in einem Satz, und die Plattform erstellt daraus einen einsatzbereiten KI-Agenten, der Kontext versteht und eigenständig entscheidet.
Für KMU im deutschsprachigen Raum sind drei Punkte relevant: deutschsprachige Oberfläche, DSGVO-konforme Datenverarbeitung mit Hosting in der EU und ein planbarer Einstieg ab 39 € pro Monat, kostenlos testbar; über 200 Unternehmen arbeiten bereits damit. Wie der Einstieg konkret aussieht, zeigt unsere Anleitung zum KI-Agenten erstellen ohne Code. Ehrliche Grenze: Wer nur simple App-zu-App-Synchronisation mit möglichst vielen Konnektoren sucht, fährt mit Make oder Zapier weiterhin gut.
2. n8n, flexibelste Make-Alternative mit Self-Hosting
n8n ist die richtige Wahl, wenn Sie mehr Kontrolle und Tiefe wollen, als Make bietet. Die Open-Source-Plattform lässt sich kostenlos selbst hosten, mit unbegrenzten Ausführungen und frei wählbarem Serverstandort. In jedem Workflow kann eigener JavaScript- oder Python-Code laufen, was komplexe Sonderfälle abdeckt, an denen visuelle Builder scheitern.
Der Cloud-Einstieg beginnt bei 20 € pro Monat für 2.500 Ausführungen bei jährlicher Abrechnung. Die Kehrseite ist der Aufwand: Self-Hosting verlangt DevOps-Wissen, und die Lernkurve ist deutlich steiler als bei Make. Für nicht-technische Teams haben wir die Optionen im Beitrag zu den besten n8n-Alternativen eingeordnet.
3. Zapier, Make-Alternative mit der größten App-Auswahl
Zapier ist die naheliegende Alternative, wenn Make eine benötigte Integration nicht abdeckt. Mit über 9.000 angebundenen Apps ist das Ökosystem das größte am Markt, der Einstieg ist einfacher als bei Make, und der Professional-Plan beginnt bei 19,99 $ pro Monat bei jährlicher Abrechnung.
Der Preis ist die Schwachstelle: Zapier rechnet jeden Schritt als Task ab, während Make interne Logik günstiger abbildet. Bei mehrstufigen Automatisierungen mit hohem Volumen ist Zapier daher meist teurer, und die Daten liegen in den USA. Eine ausführliche Einordnung bietet unser Vergleich der Zapier-Alternativen 2026.
4. Activepieces, beste Open-Source-Alternative zu Make
Activepieces verbindet den visuellen No-Code-Ansatz von Make mit Quelloffenheit. Die MIT-lizenzierte Community-Edition lässt sich kostenlos selbst hosten, sodass die Daten in der EU bleiben können. In der Cloud-Version sind 10 aktive Flows kostenlos, danach kostet jeder aktive Flow 5 $ pro Monat.
Als jüngeres Projekt ist das Integrations-Ökosystem kleiner als bei Make oder Zapier, wächst aber schnell und setzt früh auf KI-Bausteine. Für Teams, die den Make-Komfort schätzen, aber Offenheit und Datenkontrolle wollen, ist Activepieces der beste Kompromiss.
5. Microsoft Power Automate, beste Wahl in Microsoft-365-Umgebungen
Wer ohnehin in Teams, SharePoint und Outlook arbeitet, findet in Power Automate die am tiefsten integrierte Make-Alternative. Der Premium-Plan kostet 15 $ pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung und umfasst Cloud-Flows sowie Desktop-RPA im begleiteten Modus.
Für unbeaufsichtigte Bots wird es mit 150 $ pro Bot und Monat deutlich teurer, und die Lizenzlogik gilt selbst unter Microsoft-Partnern als unübersichtlich. Außerhalb der Microsoft-Welt verliert die Plattform an Stärke; als neutraler App-Hub wie Make ist sie nicht gedacht.
6. Pabbly Connect, beste Budget-Alternative zu Make
Pabbly Connect unterbietet Make beim Preis pro Automatisierung. Der kostenlose Plan umfasst 100 Tasks pro Monat, bezahlte Pläne arbeiten mit festen Task-Paketen, und interne Schritte wie Filter, Router oder Formatierer verbrauchen keine Tasks. Dazu kommen regelmäßige Lifetime-Angebote mit Einmalzahlung.
Die Grenzen sind spürbar: Das Integrations-Ökosystem ist deutlich kleiner, echte KI-Funktionen fehlen weitgehend, und als Anbieter außerhalb der EU ist für personenbezogene Daten eine Auftragsverarbeitung nötig. Für einfache, preissensible Automatisierungen ist Pabbly dennoch eine solide Wahl.
Wofür ist Make weiterhin eine gute Wahl?
Make bleibt 2026 eine der günstigsten Plattformen für visuelle Automatisierung mit ernsthafter Logik-Tiefe. Der Free-Plan mit 1.000 Credits pro Monat reicht für erste Tests, bezahlte Pläne ab 9 $ pro Monat sind im Marktvergleich preiswert, und der visuelle Builder bildet Verzweigungen, Iterationen und Fehlerpfade besser ab als die meisten Wettbewerber.
Auch die Integrationsbreite ist mit über 3.000 vorgefertigten Apps solide. Wer regelbasierte Prozesse automatisiert, mit dem Credit-Modell kalkulieren kann und keine echten KI-Agenten braucht, hat wenig Grund zu wechseln. Der Wechseldruck entsteht dort, wo Prozesse Kontextverständnis erfordern oder Szenarien so komplex werden, dass ihre Wartung zum eigenen Projekt wird.
Worauf sollten Sie bei einer Make-Alternative achten?
Prüfen Sie zuerst das Abrechnungsmodell. Make zählt Credits, Zapier Tasks, n8n Ausführungen, Pabbly Tasks mit Gratis-Innenschritten und PUNKU.AI setzt auf feste Monatspreise. Dasselbe Automatisierungsvolumen kann je nach Modell um ein Vielfaches teurer oder günstiger sein; rechnen Sie mit Ihrem realen Volumen nach, nicht mit dem Einstiegspreis.
Zweitens zählt die Art der Intelligenz. Make, Zapier und Pabbly folgen festen Wenn-Dann-Regeln; echte KI-Agenten verstehen den Kontext einer Aufgabe und treffen eigene Entscheidungen. Welche Prozesse sich für welchen Ansatz eignen, zeigt unser Leitfaden zum Prozesse automatisieren.
Drittens sollten Sie die eigenen Ressourcen ehrlich einschätzen. Laut Bitkom nutzten 2025 bereits 36 Prozent der deutschen Unternehmen KI, doch 53 Prozent nennen fehlendes technisches Know-how und 51 Prozent fehlende personelle Ressourcen als größte Hürden. Self-Hosting-Optionen wie n8n oder Activepieces lohnen nur, wenn jemand im Team die Infrastruktur betreuen kann.
Wie aufwendig ist der Umstieg von Make?
Ein Umstieg von Make ist ein Neuaufbau, keine Migration per Knopfdruck. Make-Szenarien lassen sich nicht direkt in andere Tools importieren; Verbindungen, Webhooks und Logik müssen in der neuen Plattform neu angelegt werden. Einfache Szenarien sind in unter einer Stunde nachgebaut, komplexe Szenarien mit vielen Modulen brauchen Tage.
Bewährt hat sich ein gestufter Umstieg: Starten Sie mit den zwei bis drei geschäftskritischsten Szenarien, betreiben Sie alt und neu einige Wochen parallel und schalten Sie Make erst danach ab. Der Wechsel ist zugleich eine Gelegenheit zum Aufräumen: Viele über Jahre gewachsene Wenn-Dann-Szenarien schrumpfen bei einem KI-Agenten auf eine einzige Aufgabenbeschreibung zusammen, weil der Agent Sonderfälle selbst behandelt, statt für jeden einen eigenen Pfad zu benötigen.
Sind die Make-Alternativen DSGVO-konform?
Anders als bei US-Plattformen ist der Datenschutz bei Make selten der Wechselgrund: Make gehört zur Celonis-Gruppe und betreibt laut eigener DSGVO-Seite ein europäisches Datenschutzprogramm mit Auftragsverarbeitungsvertrag und Standardvertragsklauseln für Unterauftragnehmer außerhalb der EU.
Bei den Alternativen trennt sich das Feld. Eine Datenhaltung in der EU bieten PUNKU.AI als europäische Plattform sowie selbstgehostete Open-Source-Lösungen wie n8n und Activepieces, bei denen Sie den Serverstandort selbst bestimmen. Zapier und Pabbly sind über Auftragsverarbeitungsverträge nutzbar, verarbeiten Daten aber überwiegend außerhalb der EU. Power Automate folgt den Microsoft-365-Vereinbarungen Ihres Unternehmens. Wer mit personenbezogenen Daten arbeitet, sollte EU-Hosting von Anfang an in die Auswahl einbeziehen.
Fazit
Make bleibt 2026 ein starkes Werkzeug für günstige, regelbasierte visuelle Automatisierung. Wer aber echte KI-Agenten, volle Datenkontrolle oder ein anderes Preismodell braucht, findet passende Alternativen. Für KMU im deutschsprachigen Raum ist PUNKU.AI die beste Make-Alternative, weil es KI-Agenten ohne Code DSGVO-konform ab 39 € pro Monat bereitstellt. n8n führt bei Self-Hosting und Flexibilität, Zapier bei der App-Auswahl, Activepieces bei Open Source, Power Automate im Microsoft-Umfeld und Pabbly beim Budget. Am sichersten entscheidet ein Test mit den eigenen zwei bis drei wichtigsten Prozessen.
Weiterlesen: n8n-Alternativen 2026 · Zapier-Alternativen 2026 · KI-Automatisierung: Leitfaden · KI-Agenten erstellen
Referenzen
- Make, Preisübersicht und Credit-Modell. Make Pricing
- Make, Datenschutz- und DSGVO-Programm. Make GDPR
- Make, Plattform mit über 3.000 vorgefertigten Apps. Make
- n8n, Cloud-Preise und Open-Source-Self-Hosting. n8n Pricing
- Zapier, Tarife und Integrationsübersicht. Zapier Pricing
- Activepieces, Cloud-Preise und MIT-lizenzierte Community-Edition. Activepieces Pricing
- Microsoft, Power Automate Preise. Microsoft Power Automate
- Pabbly, Pabbly Connect Funktions- und Preisübersicht. Pabbly Connect
- Bitkom, Presseinformation „Durchbruch bei Künstlicher Intelligenz“, September 2025. Bitkom
- PUNKU.AI, KI-Agenten-Plattform für den deutschsprachigen Mittelstand. PUNKU.AI
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Häufig gestellte Fragen
Das hängt vom Wechselgrund ab. Für KMU im deutschsprachigen Raum ist PUNKU.AI die beste Wahl, weil es echte KI-Agenten ohne Code DSGVO-konform ab 39 € pro Monat bietet. Für Self-Hosting und volle Datenkontrolle führt n8n, für die größte App-Auswahl Zapier, für Open Source Activepieces und im Microsoft-365-Umfeld Power Automate.